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Veröffentlicht am 22. April 2024

Chat-Interview mit Florane Pralong

Bewegung – das ist für die HR-Hochschulpraktikantin im BIT ein wichtiger Ausgleich in ihrem Alltag. Den Lift nimmt sie so gut wie nie. Florane lief den Jakobsweg und da stellte sie fest, dass Bewegung sowohl körperlich wie auch mental positive Auswirkungen hat.

Wann und wie bist du den Jakobsweg gegangen?

Florane Pralong
Da ich noch am Studieren war, habe ich den Jakobsweg verteilt über zwei Jahre zwischen 2020 und 2022 gemacht. Immer wenn ich Zeit fand, reiste ich an den Punkt, an dem ich zuletzt aufgehört hatte und lief von dort weiter. So bin ich immer weiter Richtung Santiago de Compostela gelaufen. Meistens bin ich so um die zehn Tage gelaufen und danach wieder zurückgereist, um ein weiteres Praktikum zu absolvieren. Nachdem ich mein Studium beendet und genügend Zeit hatte, lief ich 40 Tage am Stück und erreichte schlussendlich mein Ziel am Atlantik.

Es gibt verschiedene Routen. Wo bist du in den Jakobsweg gestartet und wo war dein Ziel?

Ich habe in Rorschach angefangen. Danach bin ich bis nach Thun gewandert. Ich musste die Reise dort aus privaten Gründen kurzfristig vorerst beenden. Als ich wieder Zeit fand und die Grenzen öffneten, lief ich weiter von Le-Puy-en-Velay durch Frankreich bis nach Spanien. Leider waren die Grenzen wegen der Pandemie wieder geschlossen und ich kehrte gezwungenermassen nach Hause zurück. 2022 habe ich mein Studium beendet und diese Gelegenheit genutzt: Ich bin von Saint-Jean Pied de Port bis nach Santiago de Compostela und anschliessend zur Küste in Finisterre gelaufen. Dort konnte ich dann meine Tränen nicht zurückbehalten. Man hat so viel geschafft und nun ist man am Ziel. Das war ein sehr emotionaler Moment.

Landkarte mit eingezeichneter Route von der Schweiz via Frankreich nach Spanien.

Kam die Idee von dir und warst du alleine unterwegs?

Ja, ich wollte etwas für mich tun, also recherchierte ich, was ich machen könnte und so bin ich auf den Jakobsweg gestossen. Ich entschied mich, ihn allein zu machen. Viele Freunde wollten mitkommen, doch ich brauchte wirklich Zeit für mich. Meine Schwester hat mich zehn Tage lang begleitet.

Was hat dich dazu bewegt, dieses Abenteuer zu erleben und wieso gerade der Jakobsweg?

Ich war mit meiner damaligen Lebenssituation unglücklich und wollte etwas verändern. Laufen ist sehr meditativ und so recherchierte ich, was es für Touren gibt. Ich stiess auf die Via Alpina und den Jakobsweg. Da ich mehr meditativ und nicht sportlich laufen wollte, entschied ich mich für den Jakobsweg. Und so schaltete ich mein Handy aus und lief los. Schritt für Schritt zurück zum Leben.

Also denkst du, dass du seitdem anders durchs Leben gehst?

Definitiv! Ich habe mein komplettes Leben geändert. Ich habe mein Studium geändert, ich besitze viel weniger Sachen und bin dementsprechend mit weniger zufrieden. Nun laufe ich fast immer. Ich nehme selten den Bus oder den Lift. Bewegung im Alltag tut meiner Psyche unfassbar gut.

Zum Abschluss: Was würdest du jemandem, der den Gedanken hat, den Jakobsweg ebenfalls einmal zu machen, raten?

Just go – ich lege jedem ans Herz, sich alle paar Jahre einmal zehn Tage zu nehmen und einfach loszulaufen. Denn da hat man einmal Zeit, sein komplettes Leben zu hinterfragen. Ist man auf dem richtigen Weg im Leben und wenn nicht, kann man überlegen, was man ändern muss. Ich rate auch, wartet nicht, bis ihr pensioniert seid. Macht das jetzt. Es kann so viel mit einem machen. Ich rate euch auch, macht es allein. So kann man viel tiefer in sich hinein gehen.

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