Turbulentes 2020: Coronakrise und Startschuss für die Transformation des BIT
Geschätzte Leserinnen und Leser
Ein turbulentes Jahr neigt sich dem Ende zu. Die Corona-Pandemie bestimmt unser Leben weiterhin stark und wird uns leider auch im nächsten Jahr noch weiter beschäftigen. Das Virus hat nicht nur unser Privatleben verändert, sondern auch den Arbeitsalltag. Eine leistungsstarke IT-Infrastruktur ist in Zeiten von Homeoffice und einem massiven Anstieg von virtuellen Meetings essentiell. Das BIT hat in der Krise rasch reagiert und alles unternommen, damit die Mitarbeitenden der Bundesverwaltung ihre Arbeit auch von zu Hause aus erledigen können. Neue Kommunikationskanäle wie Microsoft Teams oder Webex und der rasche Ausbau der Fernzugriffe auf das Bundesnetz haben dafür gesorgt, dass die bis zu 6000 täglichen Onlinemeetings nach anfänglichen Performanceproblemen wieder reibungslos funktionierten. Einen Einblick in den herausfordernden Alltag im Krisenmodus erhalten Sie hier.

Neben den Herausforderungen der Coronakrise und dem Tagesgeschäft haben wir Ende August die Weichen für die Zukunft des BIT gestellt. Mit dem Startschuss für die Transformation des BIT richten wir uns konsequent auf innovative Betriebsmodelle und Arbeitsweisen aus. Die Transformation des BIT ist ein längerer Prozess, in dem wir Agilität und Flexibilität in der ganzen Organisation verankern wollen. Ziel der Transformation ist, dass wir die Bundesverwaltung optimal bei der Digitalisierung unterstützen können. Es freut mich, in einem ersten Schritt mit der neuen Geschäftsleitung des BIT die Transformation der einzelnen Bereiche zu planen und im nächsten Jahr mit der schrittweisen Umsetzung weiterzufahren. Weitere Informationen zur Transformationsinitiative lesen Sie hier.
Sie sehen, das aussergewöhnliche Jahr 2020 hat neben sehr schwierigen Herausforderungen rund um Corona für das BIT auch schöne Erfolge gebracht und markiert den Aufbruch in die Zukunft.
Ich wünsche Ihnen frohe Festtage, Gesundheit und einen guten Rutsch ins neue Jahr, in dem wir hoffentlich bald einen Ausweg aus der Corona-Pandemie finden werden.
Beste Grüsse
Dirk Lindemann, Direktor BIT

Transformation des BIT gestartet
Mit der Transformationsinitiative «Midar» richtet sich das BIT konsequent auf neue Betriebsmodelle und Arbeitsweisen aus. Ein agileres und flexibleres BIT soll die Digitalisierung der Geschäftsprozesse rasch vorantreiben und zum «digitalen Motor» der Bundesverwaltung werden.

Kundenzufriedenheit deutlich im Plus
Jedes Jahr bewerten die Kundinnen und Kunden das BIT in einer ausführlichen Befragung. Das Ergebnis der jüngsten Umfrage ist erfreulich: Sowohl bei den Usern als auch bei den Fachleuten kletterte die Zufriedenheit auf neue Höchstwerte. Doch die Resultate zeigen auch, wo der Schuh (noch) drückt.

Das BIT im Corona-Modus
Der Corona-Shutdown zeigte eindrücklich, wie wichtig für den Bund eine verlässliche IT-Infrastruktur ist. Das BIT reagierte flexibel auf die Krise, federte ausserordentliche Lasten auf Netzwerken und Systemen ab. Neue Tools für das Homeoffice wurden kurzfristig ausgerollt. Auch an der raschen Realisierung der SwissCovid App war das BIT massgeblich beteiligt.

Von Handschellen bis Pfefferspray: Polizeimaterial korrekt verwalten
Schusssichere Weste, Helm, Pfefferspray und Handschellen: Material, das zur Ausrüstung eines fedpol-Mitarbeiters gehört. Die Liste besteht aus über hundert Gegenständen. Im Ernstfall muss das Bundesamt für Polizei fedpol sofort handeln können, und das gelingt nur, wenn das notwendige Material richtig gewartet wird und funktioniert. Im vergangenen Jahr hat fedpol das BIT beauftragt, das Materialbewirtschaftungssystem zu erneuern. Ein Einblick in die neue, komplett digitale Lösung.

RoBIT hilft bei IT-Problemen
RoBIT, der BIT-Chatbot, hat seine Arbeit aufgenommen. Er hilft in einer ersten Version den Mitarbeitenden der Bundesverwaltung, Störungen selbst zu beheben oder eröffnet für sie ein Support-Ticket.