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MedienmitteilungVeröffentlicht am 30. Januar 2026

Die Schweiz am informellen EU-Ministertreffen für Bildung in Zypern

Bern, 30.01.2026 — Rémy Hübschi, stv. Direktor des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation, hat am 29. und 30. Januar 2026 am informellen Treffen der Bildungsminister der EU-Mitgliedsländer teilgenommen. Am Anlass in Lefkosia (Zypern) stand die Stärkung des Lehrerinnen- und Lehrerberufs im Fokus.

Die Schweiz am informellen EU-Ministertreffen für Bildung in Zypern

Lehrkräfte und andere Bildungsverantwortliche sind eine unverzichtbare Triebkraft für Bildung: In ganz Europa stützen sich die Bildungssysteme auf ihre fachliche Qualifikation, ihr Engagement und ihre Erfahrung. Als hochqualifizierte Fachkräfte spielen sie nicht nur eine zentrale Rolle bei der Entwicklung und Umsetzung innovativer Lehrpläne und Unterrichtspraktiken, sondern auch bei der Förderung der ganzheitlichen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. Ihre Arbeit ist unerlässlich, um sicherzustellen, dass die Lernenden erforderliche Schlüsselkompetenzen erwerben. Viele europäische Länder stehen vor anhaltenden Herausforderungen, wenn es darum geht, neue Lehrkräfte für den Beruf zu gewinnen, erfahrene Mitarbeitende zu halten und die Motivation während einer zunehmend anspruchsvollen beruflichen Laufbahn aufrechtzuerhalten.

Die Schweiz ist interessiert an Erfahrungs- und Wissensaustausch

Anlässlich des Treffens tauschten sich die Teilnehmenden über wirksame politische Ansätze aus, um die Attraktivität des Lehrberufs sowie die Motivation und Bindung von Lehrkräften und anderen Bildungsverantwortlichen zu verbessern. Dies mit dem Ziel, die Qualität, Inklusivität und Widerstandsfähigkeit der Bildungssysteme zu stärken. Die Ministerinnen und Minister haben zudem darüber beraten, wie eine verstärkte europäische Kooperation die entsprechenden Politiken der Länder unterstützen kann.

Rémy Hübschi betonte die Bereitschaft der Schweiz zum Austausch von Wissen und Erfahrungen. Er hob unter anderem die Erfahrungen der Schweiz mit Massnahmen zur Stärkung der Attraktivität des Lehrberufs hervor. Diese tragen den spezifischen lokalen und regionalen Herausforderungen und Kontexten Rechnung. Zudem sei es wichtig, alle Teile des Bildungssystems zu berücksichtigen und auch im Bereich der Berufsbildung die Attraktivität der Tätigkeiten der Berufsbildnerinnen und Berufsbildner, der Berufsschullehrkräfte und anderer Berufsbildungsverantwortlicher zu erhalten und zu steigern.

Hübschi nutzte das Treffen ausserdem, um sich mit europäischen Amtskolleginnen und -kollegen über aktuelle bildungspolitische Fragen informell auszutauschen.