RIMA

Das Infrastruktur-Management des Nationalstrassennetzes über eine zentrale und einheitliche Plattform

Ob für die Arbeit, zum Einkaufen oder den Wochenendtrip in die Berge – Millionen von Menschen nutzen täglich das Schweizer Nationalstrassennetz. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Infrastruktur: Diese muss jederzeit verfügbar sein sowie laufend unterhalten und betrieben werden, damit Bürgerinnen und Bürger ihren Alltag bestreiten können.

Die Nationalstrassen-Infrastruktur will folglich gemanagt sein. Seit rund 12 Jahren steht dafür das Management-Informationssystem Strasse und Strassenverkehr (MISTRA) zur Verfügung. Doch: Dieses besteht aus verschiedenen Anwendungen, welche nur über unterschiedliche Schnittstellen zugänglich und inzwischen in die Jahre gekommen sind. MISTRA soll daher abgelöst werden – und zwar durch das Road Infrastructure Management ASTRA (kurz: RIMA).   

Mit RIMA hat sich das Bundesamt für Strassen (ASTRA) zum Ziel gesetzt, die Anwendungen für das Infrastruktur-Management des Schweizer Nationalstrassennetzes über eine zentrale und einheitliche GIS-Plattform zugänglich zu machen. So können Spezialisten beispielsweise den betrieblichen Unterhalt, Tunnel und Brücken, Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen oder Abwasserbehandlungsanlagen verwalten. Auch das Verkehrs-Monitoring und Teile der Verkehrssicherheit sollen im System abgebildet werden. Doch nicht nur ASTRA-Spezialisten, sondern auch beteiligte Ingenieur-Unternehmungen können RIMA nutzen – etwa, um Informationen zur Strasseninfrastruktur auf einer bestimmten Strecke abzurufen oder sich die Standorte von Notrufsäulen anzeigen zu lassen.

Entwicklung im agilen Modus – das BIT unterstützt mit seiner Expertise

Mit der Entwicklung von RIMA betritt das ASTRA Neuland, denn: Es ist das erste Mal, dass das Bundesamt ein IT-Projekt von Beginn weg im SAFe-Konstrukt umsetzt. Unterstützt wird es dabei vom BIT. So sind wir als strategischer Partner nicht nur für die technische Umsetzung des Vorhabens verantwortlich, unsere Spezialisten kümmern sich auch um die Schulung und Begleitung aller Projektmitarbeitenden, welche zuvor nur wenig Erfahrungen mit dieser agilen Vorgehensmethode sammeln konnten.

Nach der intensiven Vorbereitungsphase zu Beginn des Projekts sowie dem Abschluss der ersten Entwicklungs-Iteration zieht das ASTRA eine durchwegs positive Bilanz. Die verschiedenen Teammitglieder haben sich in ihrer neuen Rolle gefunden, die Motivation ist hoch und die ersten Ergebnisse sind positiv. Man ist überzeugt: Die Entwicklung im agilen Modus hilft, die Transparenz zu fördern, die Zusammenarbeit untereinander zu stärken und damit die Qualität der Arbeit zu verbessern.


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